Schießen ab dem 04. Juni wieder möglich.
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Ausbildung bei der HK Academy

"Schießausbildung brauche ich nicht!“ 

Wie oft höre ich diesen Satz! Und das sehr oft von Jägern und Sportschützen. Aber auch im behördlichen Bereich gibt es überraschend viele Waffenträger, mit der Meinung, schon alles über das Schießen und Schießausbildung zu wissen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man Schießen nur durch Schießen lernt.

Natürlich kann man sich als Sportschütze allein auf eine Schießbahn stellen, die mitgebrachte Munition allein verschießen, eine Auswertung der Treffer vornehmen und versuchen Rückschlüsse auf Schießfehler anhand der eigenen Treffer auf der Zielscheibe ziehen.

Doch nichts ersetzt die fachkundige Anleitung eines Schießlehrers, sowie dessen unmittelbares, fachkundige Feedback.

Viele Schützen glauben, dass sie Schießen und die dafür notwendigen Abläufe durch das Ansehen und Nachmachen von Youtube-Videos lernen.

Ich persönlich kenne niemanden der glaubt, dass er in der Lage ist, ein Auto durch eine Großstadt wie Berlin, London oder Paris unfallfrei zu fahren, weil er sich oft Videos von Autorennen ansieht.

Zugegeben, es ist nicht immer leicht herauszufinden, wer ein qualifizierter und guter Ausbilder ist.

Da ich schon seit Jahren gute Geschäftsbeziehungen zu Heckler & Koch pflege und schon einige für mich überzeugende Fortbildungen im Hause Heckler & Koch hatte, habe ich mich für ein Professionelles Schießtraining bei der Heckler & Koch Academy entschieden.

Heckler & Koch Academy

Zwei Tage wollte ich mich selbst schulen und ausbilden lassen. Und das in dem Bewusstsein, dass es auch trotz jahrelanger Erfahrung im Schießen, immer etwas zu verbessern gibt, da sich leicht kleine Fehler in der Handhabung einschleichen können.

Niemand muss es peinlich sein, wenn er sich einem professionellen Schießtrainer anvertraut. Schließlich werden auch im Fussball Spitzensportler wie Ronaldo oder Messi immer weiter durch erfahrene Trainer trainiert.

Der erste Ausbildungstag

Am Samstagmorgen fand ich mich mit neun weiteren Teilnehmern auf der Schießbahn des Landesleistungszentrum des BDS in Berlin ein.

Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Teams, dass aus zwei Schießtrainern bestand und durch einen Mitarbeiter von H&K aus dem Bereich Waffentechnik und einer Mitarbeiterin vom Vertrieb ergänzt wurde, begann die Ausbildung.

Zuerst wurde in einem Trockentraining auf Grundlagen wie die sichere Handhabung, der Stand beim Schießen, dem Waffengriff, und das Ziehen aus dem Holster eingegangen.

Danach begann die Schießausbildung. Bei sich in der Schwierigkeit steigernden Schießübungen wurden Grundlagen wie: Schießen aus unterschiedlichen Positionen, präzise und schnelle Schussfolgen und Magazinwechsel geübt.

Bei den einzelnen Schießübungen wurde immer auf die unterschiedlichen Ausbildungsstände und Fähigkeiten der Teilnehmer eingegangen. 

So wurde niemand während der Schießen über- oder unterfordert.

Bunt gemischtes Teilnehmerfeld

Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt und bestand sowohl aus erfahrenen Pistolenschützen als auch aus Schützen, die mit dem Kurzwaffenschießen noch nicht so viel Erfahrungen hatten.

Genau diese Mischung der Teilnehmer, macht einen Ausbildungstag wie diesen sehr spannend und lehrreich. So können sich die weniger erfahrenen Schützen durch Zusehen und Fragen viele neue Dinge kennenlernen. Aber auch erfahrene Schützen können durch das Wiederholen der Grundlagen ihre Kenntnisse festigen und bisher Gelerntes hinterfragen.

Waffentechnik und Pflege

Am Ende des Ausbildungstages wurde das Augenmerk auf die Waffentechnik und Pflege der Waffen gelenkt. Durch den technischen Mitarbeiter von Heckler & Koch wurde den Teilnehmern das Zerlegen, die notwendigen Reinigungsarbeiten und das Zusammensetzen ausführlich erklärt.

So konnte auch mit einigen Irrtümern im Bereich den Waffenpflege aufgeräumt werden. 

Während des gesamten Tages konnten zwischen den einzelnen Schießübungen Fragen rund um die Themen Waffen, Waffentechnik und Entwicklung gestellt werden. Für jede Frage wurde sich Zeit genommen und ausführlich beantwortet.

Was bleibt?

Auch ich als erfahrener Schütze und Schießlehrer, kann auf einen Trainer nicht verzichten. Es ist wichtig, dass sich von Zeit zu Zeit jemand mit Fachwissen und entsprechenden Fähigkeiten die angewendete Schießtechnik begutachtet und auch kleinste Fehler abstellt. Egal wie erfahren man im Schießen ist, es gibt immer etwas zu verbessern.

Am Ende des Tages bleibt für mich als Schießtrainer vor allem die Bestätigung, dass das, was ich tagtäglich ausbilde, zweckmäßig und zielführend ist. Das ein oder andere Mal konnte ich mir ein Schmunzeln nur schwer verkneifen, da nicht nur der grundlegende Aufbau der Ausbildung der HK Academy zu den von mir durchgeführten Ausbildungen in vielem ähnelt, sondern auch oft derselbe Wortlaut gewählt wurde. 

Ausbildung lohnt sich

Es zeigt sich immer wieder, dass es am besten ist, sich von Anfang an richtig und durch qualifizierte Schießausbilder ausbilden zu lassen. Es ist viel einfacher und geht wesentlich schneller einem Anfänger die Grundlagen des Schießens richtig zu vermitteln, als jemanden der sich über Jahre unzweckmäßige Abläufe antrainiert hat.

Wie es am zweiten Tag weiter ging, berichte ich euch demnächst.

 

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